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Eine Reise durch die Verdauung unseres Hundes

Eine Reise durch die Verdauung unseres Hundes


"Du bist, was du isst" - immer mehr Menschen erkennen den wahren Kern und die wichtige Bedeutung dieser Worte. Denn Nahrung ist viel mehr als nur der Treibstoff unseres Körpers, der diesem die nötige Energie bietet. Durch ein artgerechtes, nährstoffreiches Futter bleibt ihr Hund nicht nur am Leben, sondern verbessert seine Gesundheit und verlängert so sein Leben, kann Widerstandsfähiger auf Krankheiten und Infekte reagieren.

 

Doch was genau passiert bei der Verdauung? Kurz gesagt ist es die chemische Aufspaltung großer Zucker-, Protein-, oder Fettmoleküle in kleinere Stücke, dh. bevor unser Hund die wertvollen Stoffe aus der Nahrung verwerten kann, müssen diese in kleine Moleküleinheiten aufgespalten werden, um von den Zellen genutzt werden zu können.

 

Doch wann beginnt die Verdauung? - Ganz einfach: Sie beginnt bereits mit der Aufnahme des Futters und der Einspeichelung von diesem im Maul. Hier kommt das im Speichel enthaltene Enzym Lysozym zum Einsatz, welches eine bakterientötende Wirkung hat. Dies ist wichtig, denn wenn wir zurückdenken, so bekam der Hund nicht immer nur hochwertiges Futter, sondern ernährte sich oft auch von Abfällen und Aas. Außerdem macht der Speichel, welcher durch die Speicheldrüsen eingespritzt wird, die Nahrung gleitfähig, damit sie in den Magen rutschen kann.

Den Magen können Sie sich als einen großen, muskulösen Beutel vorstellen, in dem die Nahrung mit Magensäure und Enzymen wie Pepsin vermischt wird, um sie zu zerkleinern und der "Ventile" an der Eingangs- und Ausgangsseite hat. Diese kann er nach der Aufnahme von Nahrung verschließen, ehe er damit beginnt, sich zusammen zu ziehen. Durch diese Bewegung und die zugesetzte Magensäure mit den Enzymen wird das Futter zu einer breiigen Masse. Im Magen selbst findet nur eine sehr geringe Nährstoffaufnahme statt - seine Aufgabe ist primär das Zerlegen der Nahrung in seine chemischen Grundbestandteile und das Herstellen einer breiartigen Konsistenz, welche leichter aufgenommen werden kann. Bei flüssigem Futter dauert dieser Vorgang circa 15 Minuten, bei festerer Nahrung bis zu drei Stunden. (Wölfe lagern die großen Mengen Fleisch, die sie bei einer Mahlzeit zu sich nehmen, im Magen und der Speiseröhre und würgen bspw. für ihre Welpen die vorverdaute Nahrung wieder hervor) 

Bereits im Magen werden Toxine erkannt und durch Erbrechen wieder ausgeschieden.

 

Die nächste Station auf unserer Reise durch die Verdauung ist der Dünndarm. Hier werden Fett- und Nährstoffe aufgenommen und nur hier ist es möglich, auch Aminosäuren und Einzelzucker aufzunehmen. Sogenannte Becherzellen entlang des Verdauungstraktes sondern Schleim ab, der die Innenseite der Verdauungsorgane davor schützt, sich selbst zu verdauen. Durch die Zotten im Dünndarm, vergrößert sich die Oberfläche von diesem auf schätzungsweise rund 200 qm. 

 

 

Im ersten Teil des Dünndarms, dem Zwölffingerdarm, befindet sich ein Gang von der Gallenblase für die Gallenflüssigkeit und ein Gang aus der Bauchspeicheldrüse für die Verdauungsenzyme und Säurepuffer (Die Magensäure besteht aus verdünnter Salzsäure). Der nächste Teil des Dünndarms wird als Leerdarm bezeichnet. Dies ist der größte der drei Teile und hier werden am meisten Nahrungs- und Nährstoffe aufgenommen.  Es gibt noch andere, wichtige Helfer, die den Dünndarm in seiner Tätigkeit unterstützen: die guten Darmbakterien. Ein ausbalanciertes Bakterienmilieu ist extrem wichtig für die Gesundheit Ihres Hundes, denn was viele nicht wissen: Der Darm verfügt ebenfalls über ein Immunsystem. Nimmt die Anzahl an schlechten Bakterien überhand, so hat dies auch Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden unseres Hundes, denn das Immunsystem ist geschwächt und lässt ihn anfälliger für Krankheiten und Infekte werden. 

Gute Darmbakterien produzieren beispielsweise B-Vitamine, welche vor Darmentzündungen und -störungen schützen, außerdem bekämpfen sie gefährliche, krankheitsauslösende Bakterien und halten den gesunden pH-Wert des Darm aufrecht. Im Ileum, dem letzten Bereich des Dünndarms, werden die bei der Verdauung verwendeten Enzyme aufgespalten und wieder absorbiert, denn Recycling wird im Körper großgeschrieben.

Doch nicht nur genannten Helfer sind maßgeblich an der Verdauung des Futters beteiligt. Auch die Leber übernimmt hier eine wichtige Rolle! Nachdem kleinere Einheiten von Proteinen, Fetten und Zucker über den Darm aufgenommen wurden, gelangen die Stoffe über den Blutkreislauf zu den Zellen in den Organen des Hundes. Jedoch müssen sie zuvor noch eine Schranke passieren: die Leber, welche Gift- und Schadstoffe herausfiltert und die Stoffe weiter verarbeitet, so dass die Nahrungs- und Nährstoffe optimal zu den Körperzellen befördert werden können. Spezielle Zellen in der Leber binden dabei die toxischen Stoffe und verhindern so, dass sie Ihrem Vierbeiner schaden können. Die Verarbeitung durch die Leber umfasst den Aufbau neuer Moleküle - so werden Cholesterin und einige Proteine zum Abtransport von Fettem aus dem im Dünndarm aufgenommenen Aminosäuren verwendet. Anschließend werden die Verdauungsprodukte über den Blutkreislauf im ganzen Körper verteilt.

Die gesamte Länge des Dünndarms beträgt in etwa vier Meter, während die Länge des Dickdarms, in den unser Futterbrei nun wandert, nur etwa 60cm beträgt. Hier wird der Futterbrei ausgetrocknet und einige Mineralien werden vom Dickdarm aufgenommen, ehe der Kot ausgeschieden wird, welcher zum Großteil aus toten Bakterien und unverdauten Futterresten besteht.

 

Nährstoffreiches und artgerechtes Futter ist also sehr wichtig, denn nur durch dieses werden dem Hund alle lebensnotwendigen Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren zugeführt, die er für ein langes, gesundes und glückliches Leben braucht!

 

Und genau dieses Futter bieten wir Ihnen bei Reico! Egal ob Feucht- oder Trockenfutter - mit unserer natürlichen und artgerechten Nahrung bekommt Ihr Hund höchste Qualität mit unserem Alleinstellungsmerkmal, dem Mineralischen Gleichgewicht, in den Napf - für ein langes und gesundes Hundeleben!

 

Ich freue mich auf Ihre Nachricht!